Akkupflege von Li-Ionenakkus

 

Die meisten Besitzer solcher Geräte kümmern sich nicht weiter um deren Stromversorgung. Die Akkumulatoren stecken nicht offen sichtbar im hinteren Teil des Gehäuses und werden dort auch im Regelfall belassen - bis die Leistung des Gerätes plötzlich merklich nachlässt und der Nutzer sein Gerät immer öfter ans Ladegerät anschließen muss.

Li-Ionen Akkupflege bei Laptop, Handheld und Handy

Die meisten Besitzer solcher Geräte kümmern sich nicht weiter um deren Stromversorgung. Die Akkumulatoren stecken nicht offen sichtbar im hinteren Teil des Gehäuses und werden dort auch im Regelfall belassen - bis die Leistung des Gerätes plötzlich merklich nachlässt und der Nutzer sein Gerät immer öfter ans Ladegerät anschließen muss. Dabei funktionieren die Energiespeicher nur bei richtigem Umgang und richtiger Pflege zuverlässig

In aktuellen Laptops und Handhelds kommen vor allem Lithium-Ionen Akkus zum Einsatz. Diese Akkus haben gegenüber der veralteten Nickel-Cadmium Technologie den Vorteil, dass Sie keinen Memory Effekt mehr besitzen. Die Funktionsweise ähnelt der der NiCd-Akkus: Durch den Austausch der Elektronen zwischen den Elektroden wird Energie erzeugt. Allerdings besteht das Elektrolyt hier aus Lithium-Salz, beim NiCd-Akkumulator aus Kalilauge. Ihre großen Vorteile: Ihre Inhaltsstoffe sind nicht toxisch, und ein Memory-Effekt ist praktisch nicht vorhanden. Das Nachladen des Energiespeichers kann also unabhängig vom Kapazitätszustand erfolgen. Doch auch diese Typen haben ihre Grenzen: Bedingt durch Oxidationsprozesse und Korrosion halten sie in der Regel nicht länger als drei Jahre durch. Außerdem überstehen die Li-Ion-Akkus bei sachgerechtem Umgang 500 bis 1 000 Ladezyklen schadlos, die Li-Po-Akkus sogar nur 300 bis 500.

Es ist nicht mehr nötig, diese Akkumulatoren vollständig zu entladen und anschließend wieder neu zu laden.

Hitze und Kälte sind die größten Feinde der Akkus

Während nach Aussage von Computerherstellern eine Überladung durch das Ladegerät oder eine Tiefentladung aufgrund der heutigen Technik - zumindest bei Gebrauch von Original-Zubehör - nicht mehr möglich ist, sollten PC-Besitzer dennoch Vorsicht walten lassen. Zumindest eine Tiefentladung ist nicht ganz ausgeschlossen: Wird hier mehrmals hintereinander eine gewisse Mindestspannung unterschritten, ist ein Wiederaufladen nicht mehr möglich. Deswegen sollten entladene Akkus in der Regel schnell wieder mit Strom versorgt werden. Zum Aufladen sollte immer das dazugehörige Ladegerät verwendet werden.
Wird das Gerät oder nur der Akku über sehr lange Zeit nicht gebraucht, sollte der Akku halb voll geladen - damit keine Tiefentladung stattfindet - gelagert werden, und zwar bei Temperaturen zwischen 15 und 18 Grad Celsius. Hitze und Sonneneinwirkung sind die größten Feinde des Akkumulatoren. Schon bei einer Temperatur von 50 Grad Celsius leistet beispielsweise ein NiCd-Akku nur noch die Hälfte seiner Leistung. Aus diesem Grund sollten batteriebetriebene Elektrogeräte im Sommer beispielsweise nicht im Auto liegengelassen werden.

Ausgediente Akkus gehören nicht in den Müll

Nach einer bestimmten Zahl von Ladezyklen lässt aber auch der sorgsamst gepflegte Akku nach. Irgendwann muss sich der Gerätebesitzer dann einen neuen Energiespeicher kaufen. Dabei muss er nicht unbedingt auf ein Modell des Originalherstellers zurückgreifen, sondern kann auch Ersatzakkus wählen, die im Zubehörhandel für die gängigen Geräte erhältlich sind. Gerätehersteller warnen die Kunden aber aus Sicherheitsgründen davor, andere als die Originalakkus zu verwenden.
Da nahezu alle Batterien und Akkus umweltgefährliche Stoffe enthalten, dürfen sie nicht in die Umwelt gelangen. Ausrangierte oder nicht mehr funktionsfähige Handy- oder Laptop-Akkus gehören deshalb in nicht in den Hausmüll, sondern müssen im Handel zurückgegeben oder an den Sammelstellen abgegeben werden